Südapulien – “Das Land der Messapier“

Eigentlich wollte ich einfach nur kurz in einem Artikel die Messapier vorstellen, die Bewohner Südapuliens vor der Ankunft der Römer. Aber wie immer bei geschichtlichen Sachverhalten und vor allem in der Völkerkunde ist ein „nur kurz“ bestenfalls eine mehrhundertseitige Abhandlung, die, keinesfalls erschöpfend, einen Überblick über eine extrem komplexe Thematik und deren Behandlung durch die verschiedenen Historiker, Völkerkundler, Archäologen etc. im Lauf der Jahrhunderte bietet, ganz zu schweigen von der Analyse von Quelltexten, Ausgrabungen und Fundstücken.
Das kann für den einen oder anderen durchaus ein faszinierendes Thema sein, sprengt allerdings etwas den Rahmen eines nichtwissenschaftlichen Blogs ;-).
Deshalb gebe ich gerne die schöne Zusammenfassung des Gruppo Archeo Brindisi (www.archeobrindisi.it) von Danny Vitale und Antonio Mingolla weiter, die im italienischen Original auf Brindisiweb.it zu lesen ist.

Die Messapier, erster Teil

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Slow Food – die Schnecke macht das Rennen

Kleine Schnecke © Olisplanet (flickr.com)
Kleine Schnecke © Olisplanet (flickr.com)

Eines der wichtigsten Themen für jemand, der sich für Italien interessiert, ist und bleibt wohl die Gastronomie, oder noch besser die Öno-Gastronomie, wie die Kombination von Essen und Weintrinken so schön genannt wird. In Apulien wird der Liebhaber köstlichen Essens und guter Weine auch ohne besondere Insider-Tipps problemlos auf seine Kosten kommen. Mit solchen Tipps allerdings können kulinarische Höhenflüge inszeniert werden, die den Vergleich mit dem restlichen Italien oder anderen Feinschmeckeroasen nicht scheuen müssen.

Das, was allgemein in Italien, und im Süden vielleicht noch besonders, ohnehin zur Esskultur gehört, das Genießen, das Sich-Zeit-Lassen, die Bevorzugung lokaler Erzeugnisse gegenüber ausländischen Produkten, kurz das Gegenteil von Fast-Food, hat einen Namen und eine Organisationsform gefunden, die sich den Erhalt dieser Traditionen und damit verbundenen Erzeugnisse zum Ziel gesetzt hat und sich logischerweise Slow-Food nennt. Hier ist ihre Geschichte:

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